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Tschechien komplettiert Halbfinale

27. 06. 2004 - Enrico Barz

Mit einem 3:0-Erfolg gegen Dänemark hat sich die Auswahl Tschechiens den letzten Platz in der Vorschlussrunde der EURO 2004 gesichert. Ein schulmäßiger Kopfball des Dortmunders Jan Koller in der 49. Spielminute stellte die Weichen auf Sieg.

Bis zu diesem Zeitpunkt war Dänemark überraschenderweise die bessere Mannschaft. Zählbares allerdings sprang nicht heraus, weil vor allem der Zug zum Tor fehlte.

Die Tschechen dagegen legten zunächst einmal großen Wert auf die Defensive. Auch wenn die drei bisherigen EM-Spiele nach Rückständen noch gewonnen wurden, wollte man ganz offensichtlich diesmal nicht ins Hintertreffen geraten. Dieser Plan ging optimal auf. Und als kurz nach dem Seitenwechsel Jan Koller bei einem Eckball seine körperliche Überlegenheit nutzte, lief die Partie vollends nach den tschechischen Vorstellungen. Durch einen Doppelschlag von Milan Baroš wurde eine Viertelstunde später der dänische Widerstand endgültig gebrochen.

Tschechien noch steigerungsfähig

Obwohl sich Tschechiens Mannschaft längst nicht so überragend präsentierte wie im Gruppenspiel gegen die Niederlande, gilt sie mittlerweile als der Topfavorit auf den EM-Titel. Ganz besonders auch deshalb, weil sie ihr Potential bei Weitem noch nicht ausgeschöpft hat. Beispielsweise haben sich Pavel Nedved und TomᚠRosický für den weiteren Verlauf des Turniers noch beachtliche Steigerungsmöglichkeiten offen gehalten. Die entscheidenden Akzente setzten bisher andere. Mit Milan Baroš (fünf Tore) wissen die Tschechen den Toptorjäger der EM in ihren Reihen. Und auch der beste Torvorbereiter trägt ein tschechisches Trikot - Karel Poborský (vier Assists).

Der Weg ins Finale ist für die Mannschaft von Karel Brückner geebnet. Allerdings gilt es, den Halbfinalgegner Griechenland am kommenden Donnerstag nicht zu unterschätzen.

Dänen unter Wert geschlagen

Für die sympathischen Dänen ist die EURO 2004 nun leider beendet. Eine Standardsituation und eine kleine Unachtsamkeit haben sie auf die Verliererstraße gebracht. Die Niederlage gegen Tschechien ist am Ende etwas zu hoch ausgefallen. So deutlich waren die Unterschiede nicht. Doch im modernen Fußball entscheiden Nuancen über Wohl und Wehe. Da ist es fatal, wenn sich eine überlegene Spielgestaltung nach 45 Minuten noch immer nicht im Ergebnis niederschlägt. Das laufintensive Spiel der Dänen, die ganze Breite des Spielfeldes nutzend, war zwar schön anzuschauen, ließ aber die nötige Effektivität vermissen.

Dabei hatte sich Trainer Morten Olsen mit seiner eingespielten Truppe durchaus etwas ausgerechnet, wollte bei diesem Turnier vielleicht sogar den ganz großen Coup landen. Nun müssen sich die Dänen aber erst einmal gedulden und in zwei Jahren bei der WM in Deutschland, die erfolgreiche Qualifikation vorausgesetzt, einen neuen Anlauf nehmen.


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