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Deutschland rettet Gruppensieg

24. 06. 2024 – Enrico Barz

Im allerletzten Moment wendete die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im abschließenden Gruppenspiel gegen die Schweiz die erste Turnierniederlage ab. Der eingewechselte Niclas Füllkrug erzielte in der zweiten Minute der Nachspielzeit nach einer Flanke von David Raum per Kopf den Treffer zum 1:1.

Pech mit Schiedsrichterentscheidungen

Obwohl der Punktgewinn vor 46.685 Zuschauern in Frankfurt am Main angesichts des späten Zeitpunkts glücklich zustande kam, so war das Remis insgesamt doch sehr verdient. Die DFB-Auswahl hatte von Beginn an mehr vom Spiel, übte viel Kontrolle aus, hatte Pech mit einem aberkannten Tor von Robert Andrich (17.) und der Tatsache, dass der Gegner mit dem ersten Auftauchen im deutschen Strafraum und dem allerersten Torschuss durch Dan Ndoye in Führung ging (28.).

Darüber hinaus hätte das Team von Julian Nagelsmann in der 70. Minute einen Elfmeter bekommen müssen. Das Klammern von Silvan Widmer gegen Maximilian Beier war unübersehbar. Und allein für die Dummheit, im Sechzehner mit beiden Händen derart intensiv zu halten, hätte es zwingend den Strafstoß geben müssen. Doch auf VAR-Seite war man anderer Meinung und bat Feldschiedsrichter Daniele Orsato nicht einmal zum Monitor.

An Schwierigkeiten wachsen

Zwar versprühte die deutsche Mannschaft nicht den Esprit vom Eröffnungsspiel und tat sich schwer, hochkarätige Chancen zu kreieren, doch ließ man sich nie beirren, arbeitete unablässig weiter und meisterte letztlich auch die Situation eines Rückstandes. Natürlich flutscht es während eines langen Turnier nicht in jedem Spiel. Doch manchmal sind es genau solche Begegnungen und Erfahrungen, die ein Team wachsen lassen und wertvolle Erkenntnisse bringen.

Bessere Chancen für die Schweiz

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die zunächst höchst effizienten Eidgenossen im Spielverlauf die besseren Torchancen besaßen. Bei gerade einmal vier gezählten Torschüssen ergaben sich inklusive des Abseitstores (84.) vier allerbeste Gelegenheiten. Hätte die "Nati" die anfängliche Effizienz nur einigermaßen aufrechterhalten, wäre das für die Deutschen zu einem unlösbaren Problem geworden.

So aber rettete das DFB-Team, welches das Weiterkommen bereits vor der Partie sicher hatte, den Gruppensieg, nimmt die zweitplatzierten Schweizer aber mit ins Achtelfinale. Beide Mannschaften sind am kommenden Samstag wieder gefordert.

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