| Otto REHHAGEL |
Griechenland |

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Trainer |
Der Fußballer Otto Rehhagel war in den 1960er und Anfang der 1970er Jahre als eisenharter Verteidiger bekannt. Er spielte unter anderem für Rot-Weiss in seiner Geburtsstadt Essen, für Hertha BSC Berlin und den 1. FC Kaiserslautern.
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Keine zwei Jahre nach Ende der Spielerkarriere stieg Rehhagel ins Trainergeschäft ein. Beginnend 1974 bei Kickers Offenbach, hatte keines seiner Engagements besonders lange Bestand. Auch von Erfolg war seine Arbeit zunächst nicht gekrönt, wie die 0:12-Niederlage der von ihm betreuten Dortmunder gegen Borussia Mönchengladbach exemplarisch belegt. Erst bei Fortuna Düsseldorf trug seine Arbeit endlich Früchte. 1980 führte er die Mannschaft zum DFB-Pokalsieg. Doch auch diese Anstellung war nicht von großer Dauer. Richtige Kontinuität erlangte er bei seinem folgenden Arbeitgeber. Ab April 1981 war Rehhagel 14 Jahre lang Trainer des SV Werder Bremen. Für den Verein sollte sich diese Verpflichtung als Glücksgriff erweisen, wurde die Zusammenarbeit doch durch zwei deutsche Pokalsiege und zwei Meisterschaften gekrönt. Hinzu kam 1992 ein internationaler Titel im Europapokal der Pokalsieger.
Doch Otto Rehhagel suchte eine neue Herausforderung - die größte, die der deutsche Vereinsfußball bereithält. Er gab dem Werben des FC Bayern München nach und zog 1995 von der Weser an die Isar. Der Wechsel aus dem beschaulichen Bremen in die Weltstadt München bekam dem Fußball-Lehrer nicht. Noch ehe er die erste Saison mit dem deutschen Rekordmeister beenden konnte, hatte der Verein das Missverständnis aufgekündigt. Obwohl die Mannschaft das Finale des UEFA-Cups erreichte, wurde offensichtlich, dass die Kombination FC Bayern München und Otto Rehhagel keine Zukunft hatte. Stattdessen führte der Weg des Trainers nun zum 1. FC Kaiserslautern. Mit dem damaligen Zweiligisten stieg er in die erste Bundesliga auf und wurde im Jahr darauf als Neuling sofort Meister - ein einmaliges Kunststück in Deutschlands Eliteliga. Im Oktober 2000 endete auch seine Tätigkeit in der Pfalz. Die Bundesliga musste nach 201 Spielen als Aktiver und 820 Spielen als Trainer Abschied von Otto Rehhagel nehmen.
Seit dem 09. August 2001 ist er nun bereits Coach der griechischen Nationalmannschaft. Die Krönung seiner Laufbahn gelang ihm mit dem Titelgewinn bei der Europameisterschaft 2004 in Portugal. Zahlreiche Ehrungen wurden ihm in diesem Jahr noch zuteil. So ist der Ehrenbürger Athens gleichzeitig zum "Griechen des Jahres" und "Welt-Nationaltrainer des Jahres" gekürt worden. Ein Angebot des DFB, Nachfolger von Rudi Völler als Trainer der deutschen Nationalmannschaft zu werden, schlug er aus. Somit ist der 69-Jährige nun bereits seit mehr als sechs Jahren im Amt. Länger hat es kein Nationaltrainer bei den Hellenen je ausgehalten.
November 2007 - Enrico Barz (Auszug aus dem Buch "Fußball-EM für Dummies")
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Griechenland

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